Konzept

Visuelle Umsetzung und Gestaltung

Visuelle Umsetzung und Gestaltung

TECHNIK
Wir begeben uns mit der Kamera auf die persönliche Reise von Elias Bierdel. Daher ist schon die technische Vorgabe an den Film möglichst klein und unauffällig drehen zu können. Um dennoch ein ästhetisch hochwertiges und sendetaugliches Ergebnis zu erzielen setzen wir eine moderne DSLR – Kamera an Orten ein, an denen wir tatsächlich versteckt auftreten müssen, und eine für Dokumentarfilme übliche Sony EX1 für gesetzte Interviews und Schnittbilder unserer Drehorte.

GESTALTERISCHER KONTRAST
Diese beiden visuellen Stile bilden im Film einen passenden gestalterischen Kontrast. Während einige Szenen spontan und aktionsgeladen mit einer sehr beweglichen Kamera eingefangen werden und so Brisanz und Tragik
vermitteln, bringen ruhige Bilder von Landschafts- und Seeaufnahmen und klare Einstellungen von gesetzten Interviews eine passende Ruhe in den
Verlauf des Films.

LOCATIONS
Wir werden an genauso verstörenden, spannungsgeladenen wie schönen Orten drehen. Der Zuschauer wird nicht nur mit dem Grauen konfrontiert, sondern auch mit der pitoresquen Schöhnheit von Landschaften und Orten.
Dadurch bieten wir Momente der Entspannung, ehe die Aufmerksamkeit wieder auf unser Thema fokussiert wird.
Zudem zeigen wir viele Arten von Mauern und Zäunen – ein methaphorisches Motiv, das uns permanent begleitet.

ARCHIVMATERIAL
Im Sommer 2004 wurden von dem gleichnamigen Schiff der Hilfsorganisation Cap Anamur siebenunddreißig afrikanische Flüchtlinge aus Seenot gerettet und auf Sizilien an Land gebracht.
Sämtliche Aufnahmen von diesen Ereignissen wurden damals von mir gedreht und liegen uns rechtssicher vor.