Konzept

Station 2

Station 2

Österreich/Ungarn: Verlassene Grenzstation und privates „Eiserner Vorhang Museum“

Im ungarischen Dörfchen Vasfüggöny – in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Österreich – hat der ehemalige Grenzsoldat Sándor Goják aus privaten Mitteln sein eigenes Museum gebaut.

Nachdem Ungarn als erstes “Ostblock”-Land den “Eisernen Vorhang” öffnete, verschwanden alle Erinnerungen an die schreckliche Zeit und ihre Opfer auf dem Müll. Gojak sammelte, was er finden konnte und baute in seinem kleinen Weingarten ein Stück Grenze wieder auf – mit Wachturm, Militär-Jeep, Elektrozäunen und einem verminten Todesstreifen. Wenn er Besucher durch das Gelände führt, spürt man die innere Not, die den früheren Grenzer zwingt, wieder und wieder über das erlebte Grauen zu sprechen und an die Schicksale der Toten und Verletzten zu erinnern. Im Gästebuch des “Eiserner Vorhang Muzeum” finden sich auch Einträge von ehemaligen DDR-Bürgern, die hier einst die Flucht wagten und scheiterten:

“Solche Grenzen darf es nie wieder geben!” schreibt einer der Besucher. Doch wir werden zeigen, dass es sie noch gibt…

(BEREITS ABGEDREHT)